Ein Artikel von Maximilian Stock

Die „Alternative für Deutschland“ tritt bei dieser Kommunalwahl nur für das Stadtparlament der Stadt Gießen und Linden und den Kreistag an. Ihre Spitzenkandidatin für das Gießener Stadtparlament ist die Polizei-Ausbilderin Sandra Weegels. Ihr Spitzenkandidat für den Kreistag ist Karl Heinz Reitz, dort ist er bereits Chef der AfD-Fraktion. Das Wahlprogramm der Alternative ist im Vergleich zu den Grünen recht knapp gehalten. Es sollte bei jedem im Briefkasten liegen. Die AfD setzt sich im Verwaltungsbereich für „Streichung des Dezernats für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ und für die Abschaffung/Verkleinerung der Ausländerbeiräte ein. Außerdem ist sie gegen die Einführungeiner Straßenbahn. Laut der AfD soll das „Elefantenklo“ abgerissen werden. Im Bereich der Infrastruktur möchten die Alternativen die Abschaffung der Straßenbeitragsgebührenvoranbringen. Weiterhin sollen, laut AfD, keine neuen Windräder gebaut werden, gleichzeitig sollen alte Modelle, außerhalb, der Vorranggebiete abgebaut werden. Den ÖPNV will die Alternative auch voran bringen, in diesem Punkt willsie vor allem die Lumda- und Horlofftalbahn reaktivieren und die Vogelsbergbahn ausbauen. Als überdimensioniert, fehlgeplant oder unnütz bezeichnet sie Projekte, wie die Sanierung der Willy-Brandt-Schule, die Unterstützung sämtlicher Vereine zur Flüchtlingshilfe, die „Genderisierung“ der Verwaltung und den Plan Gießen bis 2035 klimaneutral zu machen. Das Wahlprogramm hat allerdings noch ein paar weitere Punkte. Ihr findet es unter www.blauesgiessen.de .